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Zu viel Spiegel

15/05/2017

Manchmal habe ich Angst davor, verliebt zu sein, so wie jetzt gerade. Ich finde jemanden toll. Innerlich zähle ich mir sermonartig auf, was mich alles zu jemandem macht, den man nicht haben will. Alle meine Unperfektheiten, die eigentlich gar nicht schlimm sind. Meine Macken. Charakterlich wie körperlich. 

Also bekomme ich Angst, das könnte „rauskommen“ und alle zeigen mit dem Finger darauf. Eine alte Angst. 

Entstanden in einer Zeit, in der auf jede meiner noch so winzigen „Unnormalitäten“ mit dem Finger gezeigt wurde. In der ich dafür ausgelacht und abgewertet wurde. Wie ein Sandstein, der gern ein Diamant wäre. 
Schade eigentlich, denn verliebt zu sein ist etwas Schönes. Ich mag es, versehentlich zu vergessen, was ich sagen wollte, wegen eines Lächelns. Ich mag zum Lachen bringen, weil mir das Lachen gefällt. Auf die Schippe nehmen, um eine intelligente Retourkutsche zu kassieren. Und man sucht sich schließlich nicht aus, dass das passiert. Es passiert eben. [schnipps]
Nur mich selbst dabei auf meine Fehler zu reduzieren, das mag ich nicht. 

Deshalb igle ich mich jetzt noch ein bisschen ein und warte, dass das vorbeigeht. 

Liebste Grüße aus dem Off

Lari

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