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Es hinkt. Alles.

27/12/2016

Wieder ist etwas Furchtbares passiert, wieder sind Menschen gestorben.

Wieder wird geschrien, dass „die“ die Terroristen herbringen. Hierher. Nach Berlin. Nach Paris. Überall hin, wo etwas schreckliches passiert.

Wieder sage ich: Nein.

Was die Terroristen des IS wollen, ist, Menschen umzubringen, die anders glauben. Menschen umzubringen, die die gleiche Nationalität haben wie die, deren Truppen sie daran hindern, in Syrien und Teilen des Irak ihren Gottesstaat aufzubauen. Sie fänden einen anderen Weg, wenn die Flüchtlinge nicht wären. Sie fänden immer einen Weg.

Würden „wir“, der Westen, den IS machen lassen wie er will, wäre der Flüchtlingsstrom noch viel größer. Denn sie könnten ihre Gewaltherrschaft uneingeschränkt weiterführen und trieben damit noch viel mehr Menschen auf die Flucht. Würden wir unsere „Grenzen dichtmachen“, wie es vielerorts verlangt wird, hielte das niemanden von irgendwas ab. Wir würden eine humanitäre Katastrophe provozieren, die für uns zu viel mehr Entbehrung führen würde.

Wir sind auf dem richtigen Weg, so hart er auch sein mag.

Und wir werden weder islamisiert noch daran zerbrechen, wir sind ein Land voller Möglichkeiten und Alternativen (außer der für Deutschland, die sind keine), wir rocken das.

Wir haben Meinungs- und Pressefreiheit, wir haben ein funktionierendes Sozialsystem und die Chance, die Ärmsten der Armen sozial abzuholen. Machen wir es doch einfach.

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4 Kommentare
  1. Sehr einseitig alles formuliert. Einfach auch mal ein paar Jahre zurückdenken? Wer ist im Irak einmarschiert? Der IS, nein, zuerst einmal USA & GB, in alter Kolonialistenmanier und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. Danach folgte allgemeines Chaos & keine Verbesserung der Lage wie von der USA-GB-Regierung naiv erwartet. Und erst aus dieser Gemengelage entstand der IS; Deutschland hat also gut daran getan, sich nicht am Irak-Krieg zu beteiligen, noch besser wäre es aber, wenn der ungehemmte Waffenexport aus Deutschland in diese Region (Saudi-Arabien, UAE, u.a.) mal beendet würde, denn mit Waffen schafft man keinen Frieden.

    • Es tut mir leid, wenn die Formulierung zu einseitig für das Internet ist, ich wusste nicht, dass meine Ansicht journalistisch korrekt und zeitgeschichtlich umfassend und vollständig sein muss.
      Abgesehen davon, dass das hier ein privates Blog ist, appelliere ich mehr an die Menschen und ihre Haltung, denn an die Regierung und ihre Entscheidungen, weil ich glaube, dass ich letzteres mit ein bisschen Online-Geschreibsel nicht beeinflussen kann, ersteres möglicherweise schon.

  2. Es gibt nichts zu entschuldigen, nur was im Internet steht, ist halt öffentlich, und da gibt es halt zuweilen unterschiedliche Sichtweisen. Ansonsten bräuchte ja auch niemand zu bloggen, weil wenn alles sowieso klar wäre, wozu dann noch hier schreiben?! In dem Sinne weiterhin viel Spass …

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  1. Würden „wir“, der … | Red Skies over Paradise

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