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Was ich noch sagen will

07/04/2015

Finja, meine Süße, 

du liebes, quirliges, nachdenkliches, sensibles, herzliches Mädchen. Du fehlst. Als wir Kinder waren, warst du immer die Kleine – wie hast du es gehasst. Als ob du was dafür konntest. Als hätte dich das beschrieben.
Als wir älter wurden, haben wir uns verstanden in dieser Position als schwarze Schafe, als nicht das, was man von uns erwartet hat. 
Ich habe dich im Stich gelassen zu einer Zeit, als du dich von jedem im Stich gelassen fühltest, und es ist eine Spur leichter, darüber mit dir schon gesprochen zu haben, als du noch da warst. Dir gesagt zu haben, dass das falsch von mir war. Dich wieder ohne Schuldgefühle umarmt zu haben. In letzter Zeit haben wir mehr geschrieben, auch gesprochen, wenn wir uns denn mal sahen, und wieder war das stumme Verständnis da, zum Beispiel „Mir geht es nicht gut.“ „Ich weiß. Ich lass dich.“, das ich so gemocht habe. 
Dass diese Distanz zwischen uns wieder überwunden war, hat mich so gefreut. Mit dir konnte man zu Unzeiten über alles reden. Du hast dir so überflüssige, zauberhaft ehrliche Sorgen gemacht. Du warst immer echt. Und du wirst mir schrecklich fehlen. Ich hab dich lieb. Warte auf mich, wo immer du bist. Wir wollten noch zusammen feiern. 
Sei jetzt glücklich und hab nie wieder Kummer, kleiner Stern.
Deine Anna
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