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Ein Lieblingsblog. Oh!

18/10/2014

Hallo meine Lieben,

mich haben in den letzten paar Tagen – nach Internetzeitrechnung also vorletztes Jahrhundert – meine flauschige Frau @delanji bei delanjiplush und der liebe @muellermanfred hier unter muellermanfred.de auf ihrer Tu-Du!-Liste als auszufragender Lieblingsblog nominiert.

Ich verbeuge mich zunächst mehrfach dankend für dieses Kompliment und werde nun versuchen, so gut wie möglich diese Herausforderung anzunehmen.

Als Erstes gehört dazu wohl, das Regelwerk bekannt zu geben, das da lautet wie folgt:

Die Regeln

– Verlinke die Person, die dich nominiert hat.

– Beantworte die gestellten Fragen.

– Nominiere weitere 11 Blogger.

– Stelle Deinen Nominierten 11 neue Fragen.

– Sag den Nominierten Bescheid, damit sie wissen, daß sie von Dir nominiert wurden.

Soweit, so übersichtlich. Da ich nun 22 Fragen habe, mir aber beim besten Willen selbst nach spätestens 5 die Kreativität flöten geht, erlaube ich mir die künstlerische Freiheit, mich meinerseits auf elf zusammengeschusterte zu beschränken. Chronologisch gesehen war der Manfred Erster, deshalb beantworte ich seinen Katalog zuerst. Auf geht’s!

1. Welchen Vornamen hättest du dir selber für dich ausgesucht?

Oh. Hm. Meinen. Ich mag Anna. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich mir den zweiten Vornamen erspart. Aber ich habe die Abstimmung darüber außer Hörweite verbracht.

2. Wieso diesen?

Anna ist kurz, kaum verniedlichbar und leicht zu merken.

3. Ich serviere dir etwas, das du noch nie zuvor gegessen hast: Was tust du?

Interessiert gucken. Wahrscheinlich alles mal probieren und das meiste nicht recht mögen, weil ich furchtbar krüsch* bin. Das aber sehr höflich formulieren.

*norddoitscher Ausdruck für jemanden, der alles Mögliche nicht mag.

4. Was schätzt du: Wieviel Geld wirfst du jährlich in die Becher der Bettler?

Ich habe keine Ahnung. Irgendwas zwischen fünf und fünfzehn Euro, schätze ich. Ich bin sehr selten in Innenstädten oder ähnlichen Bereichen unterwegs, treffe deshalb nur selten auf sogenannte Bettler. Aber meinem „Lieblingswohnungslosen“ mit dem Knuffelhund und dem fröhlichen Gemüt, der sich häufig dort aufhält, wo ich Lebensmittel einkaufe, stecke ich hin und wieder Hundekekse und fünf Euro für Tabak zu.

5. Was ist eigentlich so schön an Rache?

Das weiß ich nicht. Ich finde an Rache nichts schön. Es gibt einen einzigen Menschen, dem gegenüber ich eine Art Rachewunsch empfinde. Aber Rache impliziert, Gleiches mit Gleichem zu vergelten in der irrigen Annahme, damit etwas wettzumachen. Und das würde nicht passieren, Rache macht nichts ungeschehen. Und mir liegt es nicht, einen emotionalen Gewinn daraus zu ziehen, dass es jemand anderem schlecht geht.

6. Musik wird verboten. Was tust du?

Kriminell werden.

7. Was würdest du mit einer Billion Euro tun?

Meine Schulden bezahlen. Meinen Liebsten Wünsche erfüllen. Mir auch. Ein Haus auf dem Dorf mit großem Grundstück, ein sinnvolles Auto mit Platz. Dann wäre immer noch unvorstellbar viel Geld übrig. Ich würde lauter Vorkehrungen treffen, um meinen Söhnen soviel Absicherung für die Zukunft wie möglich zu schaffen. Und an die DKMS, den weißen Ring und die Kinderkrebshilfe spenden. Und dann mal gucken.

8. Mit dieser Pille wärst du für immer glücklich: Schluckst du sie?

Nein. Ich will, dass Glück unerwartet ist. Unberechenbar.

9. Was hält die Welt im Innersten zusammen?

Wahrscheinlich der Überlebenswille jedes einzelnen Menschen und das Bedürfnis der meisten, das in einer wie auch immer gearteten, funktionierenden Gesellschaft zu tun.

10. Was ist das Wichtigste, daß du deinen (möglichen) Kindern mitgibst?

Verzeihen. Liebe. Verlässlichkeit.

11. Welche sollen deine letzten Worte sein?

Ich hab dich auch lieb. Alles wird gut.

So. Dieses war der erste Streich. Und die Dela folgt sogleich.

1. Was war euer Lieblingsplüschtier und Lieblingsspielzeug als Kind? Habt ihr es noch?

Da gab es zwei Plüschviecher. Einen Hampelmann, der mal mit eingebauter Spieluhr zur Welt kam. Ihn schenkte man mir zur Taufe und netterweise bekam er von den Kollegen meines Vaters den Namen des abwesenden, ungeliebten Mitarbeiters „Erwin“. Und einen simplen Ball von Steiff, unterteilt in hellblaue und hellrosa Ecken, der niedlicherweise „Bällchen“ gerufen wurde. Erwin und Bällchen haben mich bis in die Kindergartenzeit immer begleitet. Der Verbleib von Bällchen ist nicht geklärt, Erwin hat, ausgedünnt und spieluhrlos, bis in die Neuzeit überlebt, mein Sohn hatte ihn eine Zeit lang im Babybettchen, inzwischen fristet er einen ruhigen Lebensabend bei meiner Mutter im Regal.

2. Welche Form der Küche ist euch am liebsten? Mediteran, Asiatisch, Deutsche Hausmannskost? Alles?

Ich mag am liebsten das, was wohl gemeinhin als Hausmannskost gilt. Das sind in meinem Fall lauter Dinge, mit denen ich groß wurde und kochen lernte. Rezepte von Mama und Oma. Kartoffeln, Nudeln, Reisgerichte.

3. Glaubt ihr noch daran, dass institutionalisierte Politik irgendwas positives reißen kann oder habt ihr die Hoffnung schon aufgegeben?

Ich glaube, dass das ginge. Aber ich fürchte auch, dass eine viel zu große Anzahl an Interessen heutzutage eine Rolle spielt, die das für „Volksvertreter“ nicht sollte. Und dass es derzeit sehr schwer bis hin zu unmöglich ist, diesen Einfluss komplett auszuschalten.

4. Wann habt ihr das letzte Mal Fenster geputzt / putzen lassen?

Das war vorletztes Wochenende. Zumindest die Fenster im Schlafzimmer.

5. Welche eurer Talente wären in der Zombieapokalypse fürs Überleben am hilfreichsten? Würdet ihr euch zu Banden zusammenschließen oder lieber versuchen, als Einzelkämpfer durchzukommen?

Ich wäre wohl Teil einer Bande. Nicht Anführer, eher Steuerfrau. Ich kann gut koordinieren und Analyse liegt mir.

6. Welche Band / welchen Künstler MUSS man mal gehört haben um von euch ernstgenommen zu werden?

Keinen. Ich gönne jedem seinen eigenen Musikgeschmack. 🙂

7. Seid ihr abergläubig? Wenn ja, eher so im Level “Ich wünsch mir Zeug bei Sternschnuppen” oder “Ich streu Salz auf meine Türschwelle damit SIE mich nicht holen” ?

Nein. Weder noch. Manchmal habe ich den Eindruck „Wenn schon Scheiße, dann mit Schwung.“ (Zitat meiner Kollegin und Freundin @frau_antje_b, aber das ist eher nicht so ganz ernstgemeinter Fatalismus denn Aberglaube.

8. Wein, Bier oder Schnaps? Lieblingszigarettenmarke? Oder völlig gesund und lasterfrei?

Wein: Dornfelder Rosé, halbtrocken oder trocken, Spät- oder Grauburgunder Weiß.

Bier: Beck’s, Flensburger, Astra, notfalls Dithmarscher

Schnaps: Southern Comfort (jaa, schlagt mich) oder Havanna Club

Im Moment aber mehr so gar nicht.
Rauchen: John Player Special blau, wobei ich seit fast einem Jahr mehr dampfe und jetzt auf noch vielleicht 5 Zigaretten in der Woche komme.

9. In welchen Fächern in der Schule wart ihr besonders gut, was habt ihr am liebsten gemacht?

Ich habe Schule gehasst, aus Mobbingründen. Am liebsten war mir da vielleicht Kunst, darin war ich gut und ich hatte dabei meine Ruhe. In der Berufsschule später waren es tatsächlich die Horrorfächer Rechnungswesen und Spezielle Wirtschaftslehre, die ich mochte. Sie sind logisch, nachvollziehbar und kommen ohne Gefasel aus.

10. Improvisiert ihr gern, nach dem System “Sicheres auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit” oder kann man euch in den Wahnsinn treiben wenn man euch unvorbereitet etwas fragt/tun lässt?

Beruflich eindeutig a). Bzw. sicheres Auftreten und unfallfreies Vermitteln der Zusicherung „Ich habe keine Ahnung, krieg das aber raus.“. Privat bin ich so spontan, wie meine gegenwärtige Laune und äußere Umstände es zulassen. In einem komplett durchgeplanten Tagesablauf kriege ich bei ungeplanten Herausforderungen die mittelschwere Krise, an einem kindfreien, planlosen Wochenende bin ich für den meisten Blödsinn zu haben.

11. Wenn ihr drei große Wahrheiten / Regeln fürs Lebens benennen müsstet, welche wäre das?

1. Betrachte es mal von außen, bevor du urteilst. Jeder Mensch hat Gründe.
2. Halte deine Versprechen und versprich nichts, was du nicht halten kannst.
3. Respekt ist ein Menschenrecht.

So. So. So. Ich habe jetzt dreimal tief durchgeatmet. Und nochmal nach oben gescrollt. (Was war noch als Nächstes?) Achja, genau, nominieren. Eine Nominierung bitte ich zu verstehen als unbedingtes „Du bist ein Lieblingsblog!“, jedoch als freiwilliges Mitmachdings. Hier wird niemand zu irgendwas gezwungen!

Ich fürchte, auf elf komme ich nicht, aber ich bemühe mich redlich.

Hier sind einige meiner Lieblingsblogs:

1. Meine Herzfrau @trueffi mit trueffi.de.

2. Die wunderbare @eimerchen, die hier schreibt.

3. @meg_gyver mit ihrem Wort-Schatz dort.

4. Mein Urtchen, das mit euch über die Liebe reden möchte.

5. Der Chaze, den ich einfach so gern seine Anekdoten erzählen sehe.

6. Die einmalige Miri, in die man sich auf kreuzundquerbeet umgehend verlieben muss.

7. Die einzig wahre Fitz mit ihrem Gedanken-Gut.

8. Auch mit der Antwortkür und ohne Fragepflicht ein Lieblingsblog: Die Unangepasstheit der lieben @unangepasst.

So. Plus/Minus drei sind eine akzeptable Bilanz.

Achja, Fragen. Oh weh. Fragen. Elf Stück. Ich schieße mal in die Luft.

1. Gibt es etwas, ohne das dein Tag nicht vollständig ist? Was ist es?

2. Für welches Buch oder welchen Film würdest du noch einmal alles stehen und liegen lassen, erschiene es/er gerade ganz neu?

3. Kaffee oder Tee?

4. Bist du eher Stadtmensch oder Dorfbewohner?

5. Gibt es „den besten Moment im Leben“ oder eher viele kleine Momentpuzzleteile?

6. Dir schenkt jemand ein Schloss, du musst es aber entweder selbst putzen oder als Museum eröffnen und im Keller wohnen, was tust du?

7. Hattest du eine Lieblingsgeschichte als Kind?

8. Was käme dir eher in den Garten, Liegewiese, Gemüsebeete oder Zierblumen?

9. Gibst du eine zweite Chance?

10. Wie oft bist du schon umgezogen?

11. Was wolltest du schon immer mal sagen?

Zum letzten Mal: So. Jetzt habe ich fast fertig und muss nur noch all meinen Lieblingsbloggern Bescheid sagen und von keinem erwürgt werden. Los geht’s!

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4 Kommentare
  1. huiii ❤ Danke fürs mitmachen, liebste Lari.

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  1. Ich reagiere eimerig… | eimerchen's spillage
  2. Herzstock | trueffi.de

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