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Als ich den Weltfrieden erklickte.

09/07/2014

Ach, Meg ❤

Meg

Heute Morgen habe ich bereits das Karma-Konto prall gefüllt: Ich habe kleine Robben davor geschützt, geschlachtet zu werden und in einer schicken Boutique als Stola zu enden. Ich habe es den Nazis richtig gezeigt, einen Elefanten aus der 50-jährigen Gefangenschaft in Ketten befreit, ein paar Konflikte zwischen Fanatikern gelöst, dem Kinderhospiz eine Schaukel besorgt und einem Kind in Ruanda einen Bleistift geschenkt.

Dann habe ich das Handy aus der Hand gelegt und bin lächelnd – mit dem Gedanken an das Spiel Deutschland gegen Brasilien – nochmal eingeschlafen.

Irgendwann musste ich allerdings leider wieder aufwachen und mich den – mehr oder minder – harten Fragen stellen, die Freunde, Bekannte und gänzlich fremde Menschen auf unterschiedlichen Wegen in mein Blickfeld spülten:

„Übrigens, während Du hier so fröhlich jubelst und 22 Leuten beim Fußball spielen zuguckst, sterben woanders Menschen, jawohl! Wie kannst Du nur?“

Es ist so ermüdend, wie es auch albern ist…

Ursprünglichen Post anzeigen 757 weitere Wörter

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