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Ich streite nicht mit Unsichtbaren

02/02/2013

Social Networks sind nützlich. Man kann in Kontakt kommen oder bleiben, sich mitteilen, austeilen, austauschen.
Ich mag Facebook für einiges, Twitter für anderes.
Wofür ich keins von beidem verwende: politische Diskussionen und Stellungnahmen zu Allgemeinplätzen.
Denn: Ich entscheide, was ich „dem Internet“ über mich erzähle, und damit auch, wen ich an mich ranlasse.
Eine Meinung habe ich. Und die, für die sie wichtig ist, erfahren sie auch.
Allerdings bin ich nicht bereit, mich einer wildfremden Schwarmintelligenz zu stellen, deren Motivation mir unklar ist und deren Grundlage sich mir durch die Anonymität nicht erschließt, nur wegen der imaginären Verpflichtung, immer und überall Rückgrat zu demonstrieren.
Es steht mir frei, mich nicht in der Luft zerreißen zu lassen von Leuten, deren Meinung mich so wenig interessiert, wie meine sie etwas angeht. Die sich sicher fühlen, weil die Hexenjagd da draußen stattfindet und sie selbst, zuhause vor dem Rechner oder Smartphone, nur ein gesichtsloser Teil des Mobs sind, versteckt hinter einer Firewall und einem Fantasienamen.
Es ist mir egal, wer in den Weiten des Internets sich für oder gegen mich aufstellt. Mit einer virtuellen Armee kann ich in meinem realen Alltag keine Schlachten gewinnen.

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