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Brainstorming de la Lari

29/11/2012

Hallo, ich bin Lari. Ich kann nicht mit einem Skateboard umgehen, dafür Wiener Walzer tanzen. Meine Katze liebe ich, seit ich sie das erste Mal gesehen habe. Das war im Tierheim, und sie hat gestresskotzt. Ich besitze im Moment 4 Paar Schuhe mit Absätzen über 6 Zentimeter. Für Turnschuhe bin ich zu faul. Ich kann ein gutes Buch in einer Nacht durchlesen. Actionfilme langweilen mich. Je leiser es um mich ist, desto entspannter bin ich. Trotzdem arbeite ich seit 6 Jahren in Großraumbüros. Ich habe Automobilkau ffrau gelernt. Mein Ausbildungsbetrieb geht gerade vor die Hunde, und ich habe kein Mitleid. Ich habe eine große Familie. Meine Mutter ist die beste Freundin, die ich habe. Mein Vater und seine Frau geben mir bis heute das wunderbare Gefühl, behütet zu sein, gleichzeitig möchte ich mich ihnen beweisen wie mit jedem Zeugnis damals. Mein Sohn war ungeplant und wächst ohne leiblichen Vater auf. Er zeigt mir genauso meine Grenzen auf wie ich ihm seine, und ist das vollkommenste Geschenk und die größte Herausforderung, die das Leben mir bisher geboten hat. Als Kind war ich Einzelgänger. Mit elf Jahren habe ich angefangen, Stephen King zu lesen. Als Teenager wollte ich mich eines Abends über den Balkon nach draußen schleichen, rutschte von einem Ast ab und meine Mutter musste mich vom Geländer pflücken. Ich habe während der Ausbildung mal 2 Jahre in einer Ein-Zimmer-Sozialwohnung gewohnt und jeden Tag mit 4 Nachbarn im Teenageralter zusammen gekocht. Mir wurde eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert mit den Worten „Sie sind nicht verrückt.“. Als Kind habe ich Blockflöte spielen gelernt und im Kirchenchor gesungen. Ich bin konfirmiert, glaube aber nicht an Gott, und beneide doch jeden, der es kann. In der 5. Klasse habe ich mal meinen linken Zeigefinger in einer zuschlagenden Tür gehabt, seitdem ist er so empfindlich, dass ich nie werde Gitarre spielen können. Ich liebe Tattoos, habe selbst aber nur dort welche, wo sie bei Bedarf unter Kleidung verschwinden. Mein rechter Daumen ist kürzer als mein linker. Das Faible für Heavy Metal habe ich von meinem ersten Freund. Ich habe erst in der Schwangerschaft angefangen, Krimis zu lesen. In den letzten zehn Jahren bin ich achtmal umgezogen. Mit 16 habe ich eine Reise nach Australien geschenkt bekommen. Aus organisatorischen Gründen verbrachte ich die ersten 10 Tage in Thailand. Nächstes Jahr werde ich das zehnte Mal auf dem Wacken-Open-Air sein. Meine Festivalbändchen kann ich über meine Hand streifen und den Rest des Jahres wie einen Schatz hüten. Bis ich 16 war, habe ich Handball gespielt. Heute bin ich der unsportlichste Mensch, den ich kenne. Ich habe mir mal auf einem Jahrmarktsfahrgeschäft den Meniskus angerissen. Die praktische Führerscheinprüfung musste ich zweimal wiederholen. Mit kurzen Haaren sehe ich doof aus, deshalb habe ich das seit 11 Jahren aufgegeben. Meinen Eltern sei Dank, dass ich auf dem Dorf groß geworden bin. Ich kann besser auf Bäume klettern und Melkmaschinen bedienen als Fingernägel lackieren. Mit 24 war ich 4 Wochen in der offenen Psychatrie. Seitdem kann ich Körbe flechten und mich selbst bewältigen. Ich gehe gern zur Arbeit. Mein Chef sieht mich ständig kurz vor dem Burn-Out. Ich bin Traditionsmensch. Als Kind war ich jeden Sommer in Dänemark oder Schweden. Ich spreche nur 3 Sätze Französisch, der Wichtigste heißt auf Deutsch „Ich spreche kein Französisch.“, und ich habe keine Ahnung, wie man das schreibt. Meine Haare habe ich nur einmal komplett gefärbt. Seit 2 Jahren habe ich nicht einmal Strähnen. Ich war nie Königin beim Vogelschießen. Meine Großmutter ist der geduldigste Mensch, den ich kenne. J.R.R.Tolkien und seine Welt faszinieren mich seit Kindertagen, und mit meiner Mutter kann ich auch nachts um halb eins darüber diskutieren. Ich habe das mittlere Latinum (glaube ich). Ich wünsche mir für meine nächste Wohnung nichts sehnlicher als eine Badewanne. Seit ich Twitter verstanden habe, benutze ich Facebook noch einmal im Monat. Seit der Pubertät habe ich eine Nickelallergie. Mir ist auf der linken Seite ein Ohrloch zugewachsen, das ich nie habe nachschießen lassen, deshalb sind meine Ohrläppchen asymmetrisch. Ich habe mich nie für die Scheidung meiner Eltern verantwortlich gefühlt. Ich wünsche mir, Sängerin zu sein. Unvoreingenommene Menschen habe ich nur auf Twitter kennengelernt. Ich mag lieber Rosé Wein als Bier. Meine schwarze Kleidung wird nur mit speziellem Schwarz-Waschmittel gewaschen. Mein erstes Smartphone war ein iPhone 3GS. Ich habe mich jahrelang gegen die Vampirgeschichten von Stephenie Meyer gewehrt, nun mag ich sie doch. Ich bin ehrenamtlich Kassenwart im Kindergartenvorstand. Ich habe mal beim Versuch ein Fenster zu öffnen die Scheibe eingerannt und die dazugehörige Fleischwunde verstecken wollen. Die Erste, die mein Kind auf dem Arm hatte, war meine Mutter. Mein Vater war auf Segeltörn und hatte eigentlich vorgeschrieben, dass mein Sohn 10 Tage später hätte geboren werden müssen. Es fällt mir sehr schwer, mal den Mund zu halten. Ohne Kaffee würde ich den Arbeitstag nicht überstehen. Ich esse weder Zuckerwerk noch Schokolade. Dafür finde ich Chips Klasse. Seit je her bin ich hingebungsvoll krüsch.

Das ist alles, was mir auf Anhieb einfällt.

Wenn ihr noch mehr habt: Immer her damit!

(:

Liebste Grüße

Lari

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2 Kommentare
  1. muellermanfred permalink

    Was ist „krüsch“?

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