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Notbremse

22/09/2012

„Hallo meine Lieben.“
So beginne ich fast immer den Tag auf Twitter. Weil ich liebe Follower habe. Und den freundlichen Umgang miteinander schätze.
Letzte Woche Montag habe ich mich für ein oder zwei Momente verabschiedet.
And here is why:
In den vergangenen 2 Monaten habe ich mich fast ausschließlich auf der Überholspur aufgehalten. In allen möglichen Belangen. Mein Tank war voll, das Getriebe geölt, der Lack frisch – nichts konnte mich aufhalten.
Was ich dabei übersehen habe:
Mein kleiner Beiwagen hat schlapp gemacht. Seine kleinen Räder haben das Tempo nicht ausgehalten, der Fahrtwind hat ihm den Atem genommen und die kleine Frontscheibe fast eingedrückt.
Das alles hat ihm so die Spur verstellt, dass er kaum noch weiß, wie man geradeaus fährt.
Auf seine Weise hat er um Hilfe geschrien. Es flogen die Schrauben, es kreischten die Räder.
Deshalb habe ich die Notbremse gezogen. Die Autobahn des Lebens wird auch in ein paar Jahren noch da sein.
Ich werde erst einmal die Landstraßen und Feldwege nehmen, langsam fahren und meinen kleinen Beiwagen in Ruhe anschauen lassen, welche Wege es durch diese Welt gibt. Damit er sich seinen in Ruhe und mit heilem Fahrwerk suchen kann.

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